20. Mai 2024
Urgetreide Waldstaudenroggen: Ein nachhaltiger Schatz

In den letzten Jahren hat das Interesse an Urgetreiden wie dem Waldstaudenroggen stetig zugenommen. Doch warum ist Mehl aus Waldstaudenroggen teurer, wenn es nachhaltig, ohne Chemie, Pflanzenschutz und ohne Dünger angebaut wird?
Was ist Waldstaudenroggen?
Waldstaudenroggen, auch bekannt als Johannisroggen oder Urroggen, ist eine alte Getreidesorte, die bereits seit Jahrhunderten kultiviert wird. Im Vergleich zu modernen Roggensorten zeichnet sich der Waldstaudenroggen durch seine robuste Natur und seine Fähigkeit aus, auf nährstoffarmen Böden zu gedeihen. Die Pflanzen sind hochwüchsig und können bis zu zwei Meter erreichen.
Die Vorzüge des Waldstaudenroggens
- Nährstoffreich und gesund: Hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, besonders Eisen, Zink und B-Vitaminen.
- Einzigartiger Geschmack: Kräftiger, leicht nussiger Geschmack, ideal für herzhafte Brote.
- Robust und anpassungsfähig: Widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge.
Nachhaltiger Anbau: Warum teurer?
- Geringere Erträge als bei modernen Sorten
- Manuelle Pflege und Ernte ohne Chemie
- Mechanische Unkrautregulierung statt Glyphosat
- Aufwendige Saatbettbereitung
- Längere Wachstumszeit
Fazit
Waldstaudenroggen ist ein echtes Juwel unter den Urgetreiden. Die höheren Kosten spiegeln den Mehraufwand wider, der in den Anbau ohne chemische Hilfsmittel investiert wird. Wer sich für diese hochwertige Alternative entscheidet, unterstützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch eine nachhaltige Landwirtschaft.
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